Träume deuten mit Focusing

 
 
Angebot:

Bis Ende 2019 biete ich KOSTENLOS eine Sitzung pro Person von ca. 50 Minuten an, in der wir gemeinsam einen Ihrer Träume mit Hilfe von Focusing deuten.


Voraussetzung:

Sie sollten eine Einführung ins Focusing bei einem qualifizierten Anbieter gemacht haben.


Gegenleistung:

Ich hätte gerne ein schriftliches Feedback von Ihnen in Form einer E-Mail: Was war hilfreich? Und was hätte noch hilfreicher sein können?


Wenn Sie Interesse haben, schreiben Sie mir einfach:


arnokatz@posteo.de
 
 
In diesem Seminarmitschnitt erkläre ich, wie die Traumdeutung mit Focusing funktioniert:
 
 
 
Lesen Sie auch den folgenden Artikel über Traumdeutung mit Focusing:

 

Traumdeutung mit Focusing 
-
eine Zusammenfassung

von Arno Katz

 

Träume kommen laut Gene Gendlin »von der anderen Seite« und sind »Schatzkarten«, die uns den Weg zu einer neuen, körperlich spürbaren Energie und zu einem Entwicklungsschritt für unser Leben weisen.




Traumdeutung mit Focusing besteht also nicht in erster Linie darin, einen Traum zu »verstehen«, sondern eher darin, eine solche Energie oder einen solchen Entwicklungsschritt zu finden. Verständnis des Traums ist oft aber eine Begleiterscheinung der Traumarbeit.




Wir arbeiten mit Träumen, indem wir dem Felt Sense, der zu einem Traum kommt, eine Reihe von Fragen zu stellen und nachzuspüren, ob eine bestimmte Frage eine Resonanz erzeugt, und wenn ja, welche. Dieser Resonanz spüren wir dann nach.




All das bedeutet, dass Träume nicht in Abwesenheit des Träumers interpretiert werden können, denn es ist immer der im Körper gespürte, lebendige Felt Sense, der antwortet.




Wenn wir mit der Traumdeutung beginnen, wenden wir uns NICHT sofort dem Aspekt des Traums zu, der offensichtlich den Kern oder das Hauptproblem darstellt, sondern wir schauen zunächst, welche Hilfe der Traum anbietet – in Form von etwas, das schön ist oder lebendig oder unterstützend, z.B. bestimmte Gegenstände, Pflanzen, Tiere, Kinder etc.




Gene Gendlin empfiehlt folgende Reihenfolge für die Traumarbeit:

 



  1. Traum erzählen
  2. Assoziationen benennen
  3. Ort des Geschehens beschreiben
  4. Fragen stellen



Es müssen und können nicht immer alle Fragen gestellt werden, damit sich ein Traum öffnet. Die Fragen müssen im Inneren beantwortet werden und die Antworten kann man für sich behalten, wenn man sie nicht mitteilen möchte. Die Fragen lauten:

 



Assoziationen:


  1. Was steigt auf?
  2. Gefühle?
  3. Gestern?

 



Drei Elemente eines Dramas:


  1. Ort?
  2. Handlung?
  3. Figuren?

 



Drei Wege, mit Figuren zu arbeiten:


  1. Welcher Teil von dir?
  2. Wie wäre es, diese Person zu sein?
  3. Kann der Traum weitergehen?

 



Drei Wege, den Traum zu entschlüsseln:


  1. Symbole?
  2. Körperanalogie?
  3. Entgegen den Fakten?

 



Vier Dimensionen der Entwicklung:


  1. Kindheit?
  2. Persönliches Wachstum?
  3. Sexualität?
  4. Spiritualität?



Ein wichtiges Instrument der Traumdeutung ist die sogenannte »Voreingenommenheits-Kontrolle«. Es sind bestimmte Sichtweisen und Wertvorstellung, die unserer Entwicklung üblicherweise im Wege stehen. Diese Sichtweisen und Werte wirken sich manchmal darauf aus, was sich im Traum formt und wie wir im Wachzustand geneigt sind, ihn zu interpretieren. Das, was wir gut finden und immer schon gut gefunden haben, ist dann auch im Traum gut oder positiv, und das, was wir ablehnen, nimmt auch im Traum eine hässliche Gestalt an.




Wenn die Traumarbeit nicht den Entwicklungsschritt oder die frische Energie bringt, von denen oben die Rede war, wenn der Traum nur unsere alten Ansichten zu bestätigen scheint und wir alles, was der Traum sagt, auch schon vorher wussten, benötigen wir die Voreingenommenheitskontrolle. Diese wenden wir an, indem wir nach dem »Gegenteil« suchen:

 



  1. Was wäre das Gegenteil meiner ersten Interpretation?
  2. Was wäre das Gegenteil der Handlung, die ich im Traum vollziehe?
  3. Welche Figur oder welches Ding im Traum ist mir am entgegengesetztesten?

 



Der Entwicklungsschritt, das für uns Neue, ist noch nicht das Gegenteil, sondern es kommt aus der Richtung. Wenn der Traum anscheinend sagt, ich solle bleiben, welches Körpergefühl kommt bei dem Gedanken zu gehen? Wie würde es sich anfühlen, nicht vor der Gefahr wegzurennen, wie im Traum, sondern auf sie zu? Was hat das wilde Tier oder der Verfolger, das/der uns im Traum jagt, das wir für unsere Entwicklung gebrauchen könnten – vielleicht auch nur ein ganz kleines bisschen? Kraft, Durchhaltevermögen, Kontakt zu seinen Instinkten, Aggressivität?




Alles in allem ist bei der Traumarbeit mit Focusing das Allerwichtigste, den Traum zu lieben, ihn zu genießen, sich über ihn zu freuen, selbst wenn die Fragen keine Resonanz erzeugen und keine neue Energie aufsteigt. Wenn sich die Traumarbeit wie »Arbeit« anfühlt, sollten wir eine Pause einlegen.




Die Beziehung zu unseren Träumen steht also im Vordergrund. Wenn »die andere Seite« spürt, dass wir offen sind für Träume, dass wir fasziniert sind, gleichgültig was kommt und ob es zu etwas führt, schickt sie uns mehr.







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